Daten zu Diagnosen und Behandlungen werden digital gespeichert und verarbeitet. Amtliche Sicherheitsexperten weisen auf Schwachstellen hin.
Schwachstellen bei Praxisverwaltungssystemen hätten zu Cyberangriffen führen können.Khakimullin Aleksandr – shutterstock.com
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) mahnt einen besseren Schutz sensibler Gesundheitsdaten in Computer-Anwendungen von Arztpraxen, Kliniken und in der Pflege an. Die IT-Sicherheit von Softwareprodukten im Gesundheitswesen sei “ausbaufähig”, teilte das Amt nach Tests von Standardkonfigurationen verschiedener Anwendungen mit.
In einem Projekt untersucht wurden demnach unter anderem vier exemplarische Praxisverwaltungssysteme. Dabei habe sich gezeigt, dass bei drei Produkten eine Verkettung einzelner Schwachstellen einen Angriff aus dem Internet ermögliche. Konkret sei es etwa um veraltete und daher unsichere Algorithmen zur Verschlüsselung von Daten gegangen. Über die Schwachstellen seien die Hersteller informiert worden, die sie auch unverzüglich adressiert hätten. (dpa/rs)
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